Herzlich Willkommen!
Schön, dass du hier reinschaust
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Wir sind die „Kirche in Vierlanden“ – ein Zusammenschluss aus vier Kirchengemeinden. Gemeinsam wollen wir Kirche in der Region und im Dorf sein. So entsteht ein vielfältiges Angebot – das alles findest du hier!
Als "Kirche in Vierlanden" haben wir nicht mehr in jedem Dorf eine:n Pastor:in, sondern ein Pastor:innen-Team für die ganze Region. Alle Pastor:innen sind also für alle Gemeinden da und gestalten an allen vier Standorten Gottesdienste, Konfizeit und vieles mehr. Auch viele Haupt- und Ehrenamtliche sind schon an mehreren Standorten unterwegs.
Jede:r ist herzlich eingeladen, alle Standorte und die ganze Bandbreite der Veranstaltungen und Angebote in der "Kirche in Vierlanden" zu entdecken. Jedes Angebot ist mit einem Farbcode versehen, der den entsprechenden Ort anzeigt. So weißt du schnell, wo du hin musst.
Außerdem stellt sich jeder Ort mit der zugehörigen Kirchengemeinde auf einer Unterseite vor. Dort findest du viele Informationen zu den vier Standorten und dem jeweiligen Gemeindeleben vor Ort: zum Beispiel zu unseren Kirchgebäuden, Gemeinderäten oder Friedhöfen.
Neuigkeiten
Grußwort
In der Krippe ist für alle Platz! – von Pastor Nils Kiesbye
Weihnachten steht vor der Tür. Sicher mit Abstand das beliebteste Fest im Jahr, und das kann man gut verstehen. Familie und Geborgenheit, darum geht es für die meisten von uns – um die Sehnsucht danach und nach Frieden.
Dann die Weihnachtsgeschichte: ...
Das Jesuskind spricht uns mitten ins Herz. Vielleicht, weil wir nicht Gottes Sohn in ihm sehen, sondern eher uns selbst. Unser eigenes Leben, unseren eigenen Zustand, der uns aus der Krippe entgegenblickt: Nackt, schwach und bedürftig nach
so vielem, ja fast nach allem – das sind auch wir. Und kaum einer weiß das, denn so darf
man ja eigentlich nicht sein. Aber hier in Bethlehem wird all das, was wir so selten sein können und dürfen, der Inbegriff alles Schwachen und Hilflosen nicht nur gelten gelassen, sondern sogar heiliggesprochen. Nicht Macht und Stärke, sondern Ohnmacht und Bedürftigkeit
werden auf den Thron gehoben. Endlich wird nicht gewürdigt, was wir gerne wären, sondern was wir wirklich sind. Und so ist es kein Wunder, dass wir diesem Gott gerne all unsere Liebe schenken. Eine Liebe, die er selbst als dieses Kind zuallererst in uns geweckt hat und immer
wieder weckt.
Vielleicht hatte Paul Gerhardt dies oder etwas Ähnliches im Sinn, als er die wunderschönen Zeilen dichtete:
Ich steh an deiner Krippen hier /
o Jesu, du mein Leben /
Ich komme, bring und schenke dir /
was du mir hast gegeben.
Artikel
Wunschlos glücklich!? – von Pastor Moritz von Lingen
Immer mehr Menschen feiern Weihnachten ohne Kirche — warum eigentlich? Ein Eingeständnis, ein Trend — und eine Einladung.
Es ist der 24. Dezember 2024, 18:00 Uhr, die klassische Zeit also für das festliche Familienessen. Als Kirche in Vierlanden haben wir letztes Jahr zu dieser Zeit noch eine Christvesper gefeiert. Rund hundertfünfzig Menschen kamen. Für viele von ihnen ist und bleibt der Heiligabendgottesdienst ein besonderer Kirchgang. Aber: Vor einigen Jahren noch waren es mehr.
Klar: Wer zur Primetime von Grünkohl, Gans und Hase in die Kirche einlädt und nach dem ersten Rotwein noch die frohe Botschaft verkünden möchte, der ist möglicherweise selbst schuld am ausbleibenden Andrang. Zur Wahrheit gehört aber auch: Blieben die Krippenspiele voll, so werden die Kirchen zu unseren anderen Gottesdienste schleichend leerer.
Damit zeichnet sich auch in den Vierlanden ein Trend ab, der schon länger mediale Aufmerksamkeit erhält. Laut der jüngsten Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU) besucht noch ca. ein Viertel der Kirchenmitglieder einen Heiligabendgottesdienst. Aber: Nur etwa jede:r Zehnte erachtet den Gottesdienst überhaupt als wichtig für das Christsein (zum Vergleich: 2002 war es noch jede:r Dritte). Immer größer wird der Anteil derer, für die Kirche und Religion im Leben eine verschwindend geringe Rolle spielen (etwa 40% der ev. Mitglieder). Für sie ist die Kirche vor allem eine soziale und kulturelle Institution, die sie aus diesem Grund weiterhin unterstützen möchten. Und natürlich gibt es auch jene dazwischen: Ein Drittel der evangelischen Kirchenmitglieder gilt als religiös-distanziert. Wenn diese Menschen in den Gottesdienst gehen, dann zu den wichtigen Momenten des Lebens, also zu einer Beerdigung, einer Hochzeit oder einer Taufe. Und: Viele auch an Heiligabend.
So zum Beispiel Maike und Henning. Sie haben im letzten Jahr in einer unserer Kirchen geheiratet und sagen: „Sobald wir in diese Kirche kommen, wird in unseren Herzen Weihnachten.“ Henning war früher in der Jugendarbeit aktiv. Er geht eigentlich nicht in den Gottesdienst – aber: „Egal was ist“, sagt er, „am 24. wird man mich immer in dieser Kirche treffen.“
Doch es gibt auch jene, die gar nicht hingehen. Ich will mich umhören und komme mit Josephine ins Gespräch. Sie ist Vierländerin und Kirchenmitglied, früher war sie im Chor aktiv. Da seien sie noch jedes Jahr Weihnachten gegangen, aber irgendwann hätten sie es einfach gelassen. Zu altbacken, fern von ihrem eigenen Leben und ihren eigenen Themen sei der Gottesdienst gewesen. Ob ihnen dann nicht Heiligabend etwas fehle, frage ich vorsichtig. Natürlich denke ich an die Gemeinschaft, die ganze Heiligkeit, die festliche Stimmung, die frohe Botschaft von Gott, der auf die Welt kommt — auch an aufbauende Worte aus der Predigt. „Nein, nicht wirklich“, sagt sie unbekümmert. Einfach zuhause im Familienkreis sei es auch schön. Das Gespräch mit Josephine bestätigt: Menschen wie Josephine bleiben nicht aus Protest fern, sondern einfach weil ohne Gottesdienst nichts fehlt. Schon im Jahr 2022 titelte die Süddeutsche Zeitung entsprechend: „Netflix sei mit euch“ und schrieb, dass die Pandemie die Menschen „vom Kirchgang entwöhnt“ habe. Nun würden vermehrt Fernsehgottesdienste, viel eher aber Weihnachtsfilme zum klassischen Familienritual. Und falls man überhaupt noch glaubt, dann ginge das auch gut ohne Kirche.
Tatsächlich erwarten die wenigsten Menschen vom Gottesdienstbesuch einen Kontakt mit dem Heiligen. Und nur rund die Hälfte wünscht sich eine Stärkung im Glauben. Vielwichtiger ist dagegen eine ansprechende Atmosphäre und wenn möglich eine anregende Predigt in moderner Sprache. Ähnlich schrieb im letzten Jahr auch die Journalistin Sabine Rückert von DIE ZEIT: An den Gott der biblischen Schriften wolle sie gar nicht mehr glauben, aber an die Kirche schon. Nicht nur sei sie eine Hüterin von Kunst, Kultur und Bildung, sondern auch ein Ort voller Menschen, die mit „Tiefe und Seele“ die Welt verbessern wollen. Und gelegentliche Langeweile auf der Gottesdienstbank, die sei eben der Preis für die Vernunft, die dort glücklicherweise noch zu finden sei. Die Kirche werde ihre Heimat bleiben, auch wenn sie nur noch selten hingehe.
Als Pastores der Kirche in Vierlanden sind wir natürlich davon überzeugt, dass man zugleich vernünftig und eben nicht langweilig Gottesdienst feiern kann - aber ein gesundes Selbstbewusstsein reicht eben nicht aus. Darum haben wir letztes Jahr über QR-Codes in unseren Kirchen die Besucher:innen gefragt: Was erhofft Ihr euch von Eurer Kirche? Die Antworten waren vielfältig und ermutigend: „Die Gemeinschaft stärken und zusammenhalten“; „ein Ort sein, der den Menschen Halt gibt“; „den Menschen auf Augenhöhe begegnen“; „die Türen öffnen“; „fortschrittlich denken und die eigenen Fehler nicht klein reden.“ Allzu oft klang der Wunsch durch: Kirche soll mit den vielfältigen Menschen aus der Region stattfinden — nicht an ihnen vorbei und schon gar nicht über sie hinweg.
Kirche, so wird in alledem deutlich, ist weit mehr als nur Gottesdienst. Sie soll und will lebendige, wandelbare Begegnung sein – im Gottesdienst, aber eben auch weit darüber hinaus. Für mich als Pastor und auch für manch treue:n Kirchgänger:in könnte das dann heißen: An Weihnachten (und überhaupt!) bahnt Gott sich schon seinen Weg zu den Menschen – wir müssen sie nicht zu ihm bringen. Weihnachten ist ebenso sehr da draußen auf den Straßen und in jedem noch so kleinen Stall. So wie damals.
Gott ist es egal wie voll die Kirchen sind. Nur: Mir nicht. Vielleicht ist es sogar gut, dass ich diesen Verlust spüre — denn er weckt Sehnsucht in mir: Nach Gemeinschaft über den kleiner werdenden Kreis hinaus. Nach echten Begegnungen, ehrlichen Fragen und Hoffnung, die mehr ist als naiver Optimismus. Genau darum möchten wir dieses Jahr wieder Gottesdienste feiern. Und wir möchten Sie von Herzen einladen: Mit Ihren Freund:innen, Verwandten und Nachbar:innen. Feiern Sie mit uns auf Augenhöhe im kalten Winter. Nicht, weil es die eine Wahrheit nur in der Kirche gibt – sondern weil wir auch Ihre Fragen, Ihre Zweifel und Hoffnungen für diesen Abend nicht missen wollen. Suchen Sie mit uns nach dem Frieden und der Tiefe des Menschseins. Und: Wecken Sie aufs Neue die Sehnsucht, die Welt zu einem besseren Ort zu machen – zumindest ein wenig.
Im Gespräch mit Josephine habe ich mich übrigens erst ganz am Ende als Pastor zu erkennen gegeben. Erst erstaunt, dann amüsiert sagte sie: „Wer weiß, vielleicht komm ich ja doch mal. Nur um‘s nochmal auszuprobieren.“
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Gemeindehaus NeuengammeRegelmäßige Angebote
Kinder & Familien
| Montag, 19. Jan.. 2026 | 15:30 Uhr Schietbüdel-Treff |
| Montag, 19. Jan.. 2026 | 16:15 Uhr Kinderchor (1.-4. Klasse, Fünfhausen) |
| Dienstag, 20. Jan.. 2026 | 15:00 Uhr Kinderchor „Die Zaunkönige“ (Altengamme) |
| Dienstag, 20. Jan.. 2026 | 16:30 Uhr Jungschar (6-12 Jahre, Neuengamme) |
| Donnerstag, 22. Jan.. 2026 | 10:30 Uhr Mini-Treff (Neuengamme) |
Jugendliche
| Montag, 19. Jan.. 2026 | 17:00 Uhr Jugendchor (Fünfhausen) |
| Montag, 19. Jan.. 2026 | 18:00 Uhr Jugendchor „Stimmt so“ (Altengamme) |
| Mittwoch, 21. Jan.. 2026 | 16:30 Uhr Jugendkreis (ab 12, Neuengamme) |
| Montag, 26. Jan.. 2026 | 17:00 Uhr Jugendchor (Fünfhausen) |
| Montag, 26. Jan.. 2026 | 18:00 Uhr Jugendchor „Stimmt so“ (Altengamme) |
Jung und Alt
| Sonntag, 18. Jan.. 2026 | 14:00 Uhr Sonntags Café (Neuengamme) |
| Montag, 19. Jan.. 2026 | 15:00 Uhr Handarbeitskreis der Landfrauen |
| Montag, 19. Jan.. 2026 | 19:00 Uhr Gott und die Welt - Gesprächskreis (Neuengamme) |
| Montag, 19. Jan.. 2026 | 19:30 Uhr Kantorei Altengamme |
| Dienstag, 20. Jan.. 2026 | 14:00 Uhr Intarsienwerkstatt (Fünfhausen) |
Senior:Innen
| Freitag, 23. Jan.. 2026 | 15:00 Uhr Senior:innengymnastik (Fünfhausen) |
| Samstag, 24. Jan.. 2026 | 12:00 Uhr Tischlein deck dich (Neuengamme) |
| Sonntag, 25. Jan.. 2026 | 14:00 Uhr |
| Mittwoch, 28. Jan.. 2026 | 14:00 Uhr Gymnastik im Sitzen (Curslack) |
| Mittwoch, 04. Feb.. 2026 | 15:00 Uhr Senior:innennachmittag (Neuengamme) |
Kirche Kirchwerder