St. Johannis zu Neuengamme
Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde St. Johannis zu Neuengamme ist Teil des Sprengels "Kirche in Vierlanden". Hier stellen wir unsere Kirchengemeinde vor: Du kannst zum Beispiel etwas über unsere wunderschöne Kirche und unseren Friedhof herausfinden oder sehen wer sich bei uns im Kirchengemeinderat engagiert. Alle Angebote und Veranstaltungen, die in unseren Räumen stattfinden, findest du unter der entsprechenden Rubrik im Hauptmenü - sie sind jeweils mit einem gelben Viereck versehen.
Kirche
geöffnet: täglich 10.00 - 17.00
St. Johannis zu Neuengamme ist eine offene Kirche: täglich kannst du hier von 10 bis 17 Uhr einfach die Kirchentür öffnen und eintreten. Direkt am Radweg gelegen, lohnt sie einen Abstecher auf der nächsten Fahrradtour.
Also: Du bist herzlich willkommen! Schauen dich in Ruhe um, genieß´ die Stille oder den Gottesdienst. Lass dir Zeit für freie Gedanken, fürs Singen, fürs Gebet. Lass dich berühren von der besondern Atmosphäre des Kirchraumes, von den Spuren der Menschen, die ihn Jahrhundertelang mit Leben gefüllt haben. Und vielleicht nimmst du ein Stück Himmel mit zurück in deinen Alltag.
Historisches
Schlichter als die anderen vierländer Kirchen begegnet die Kirche St. Johannis zu Neuengamme mit einem hellen, lichtdurchfluteten weiten Raum. Schon beim ersten Hinsehen lässt sich erkennen, dass das Kirchenschiff mit seinen Feldsteinen und der Chor, nicht aus einem Guss sind. Welcher Teil der ältere ist, ist umstritten. Während Kirchenschiff und Chor im Grundriss unverändert blieben hat sich der Innenraum in seiner Ausgestaltung ständig dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst. In katholischer Zeit war die Kirche wohl mehr oder minder bunt, nach der Reformation wurde sie dann ganz schlicht. Sicher ist: St. Johannis war ständig im Wandel. Und: Die Geschichte dieses Wandel ist mehr als eine Aneinanderreihung von Renovierungsarbeiten und notwendigen Umbauten – sie ist auch eine kreative Erprobung einer gottesdienstlichen Gestaltung des Kirchraumes.
Orgel
Die Orgel stammt im heute noch erhaltenen Kern aus dem Jahre 1634 und wurde von Gottfried Fitsche gebaut. Sie wurde insbesondere 1803 erweitert und auf den heutigen Platz verlegt und bekam ihr heutiges Aussehen. Heute hat die Orgel nach einer nochmaligen Erweiterung 2 Manuale, 1 Pedal und 21 Register, außerdem ein Register mit Zymbelsternen und Sonne.
Intarsienkunst
In der Blütezeit des Vierländer Intarsienkunsthandwerks von 1760 bis 1840 gab es 25 Werkstätten. Die Künstler entwickelten herrliche Blumenmotive, schwungvolle Namenszüge, Stern- und Sonnenornamente, phantasievolle Vogelmotive und naive Figuren ausgeprägter Eigenart. Das Wort Intarsia bedeutet so viel wie Einlegearbeit.
Altarbild
Vierteiliges Bronzebild des neuen Altars von Klaus Luckey.
Zu sehen sind von links nach rechts die Stationen der Passion (Getsemanimoment), der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu - versehen mit der Unterschrift: "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."
Hutständer
Die ursprünglich für die Männervorgesehenen Bankreihen sind mit auffälligen und kunstvoll verzierten Hutständern versehen. Die Motive geben oft Hinweise auf das jeweilige Handwerk des Banksitzenden.
1261 – älteste urkundliche Erwähnung. Damals ging das Patronatsrecht von den sächsichen Herzögen auf die Ratzeburger Bischöfe über. Das eigentliche Kirchenschiff scheint aus wesentlich späterer Zeit zu stammen.
1461 – wurde die älteste Glocke mit dem Namen "Maria" aus dem Turm der St. Johanniskirche gegossen.
1470 – aus diesem Jahr stammt der Grabstein eines H. Lesemann, der 1950 vom Denkmalschutzamt in der Nähe des Altars endetckt wurde. Bekannt ist, dass in früheren Zeiten Pastoren in der Kirche beigesetzt worden sind. Er wurde später im Brauthaus aufgestellt.
1487 – wurde diei größte Glocke von Meister Geert von Vou aus Kampen in Holland gegossen.
1596 – Jahr der Innenschrift des kleinen Kronleuchters
17. Jh. – aus dieser Zeit stammen die ältesten Intarsienarbeiten in den Holzbänken.
1619 – wurde das Brauthaus, der eigentliche Haupteingang errichtet. Die eingeflügelte Innentür ist mit klassizistischen Schnitzornamenten verziert. Über ihr befindet sich ein gotischer Spitzbogen. Die zweiflüglige Außentpr zeigt ähnliche Schnitzerei wie die Innentür.
1634 – aus diesem Jahr stammt der Kern unserer großen Orgel.
18. Jh. – Aus dieser Zeit stammen die besondern Vierländer Flickenkissen (Schrödenkissen). Sie wurden von Schneidern in einer besonderen Technik (zwischengefasste Paspeln) genäht und werden aus alten Trachtenstoffen hergestellt.
1802-09 wurden die meisten Intarsienarbeiten angefertigt. Sie zeigen Blumen und Vögel als Motive, aber auch Engel und eine Hasenjagd. Die namen an den Tpren bezeichnen die früheren Besitzer:innen und Investitor:innen des Gestühls.
1803 – Erweiterung der großen Orgel.
1925 – der Turm bekommt die dritte Glocke aus der Gemeinde Kagel bei Berlin. Sie wurde 1874 in Stettin gegossen.
1944 – Stiftung des Kronleuchters mit der Innenschrift "Gott dem Herren zur Ehre und anderen zur Folge und Lehre hat Hans Bormester seliger und sine hinterlassene Witwe Cathrin Bormester diese Rone verehret"
1956-61 – große Renovierungsarbeiten. Die Emporen und Lauben sowie das Innengestphl und der Altar werden wegen Holzwurmbefall aus der Kirche entfernt. Hinter den Emporen verbargen sich zugemauerte Fenster, die wieder geöffnet und verglast wurden. So entstand ein offener, lichtdurchfluteter Raum. Die Kirche erhält den heute noch besthenden neuen Altar von Klaus Luckey. Auf einem Sockel von handgestrichenen Ziegeln, abgedeckt mit einer Steinplatte steht ein vierteiliges Bronzebild.
1974 – Renovierung des Brauthauses. Im Inneren werden zwei Flutgedenktafeln (von 1741 und 1771) angebracht, die an zwei verheerende Überflutungen erinnern. Ihnen gegenüber fand der älteste Grabstein der Vierlande (1470) seine Aufstellung.
1975 – bei Reparaturarbeiten an den Außenwänden wird ein altes Portal aus Ziegeln im Innenhof der Nordwand entdeckt und freigelegt. Zum Vorschein kam ein gotisches Portal von großer Formschönheit. Die frähgotsichen Spitzbogenformen und die Art der Formsteine lassen auf ein hohes alter Schließen.
1979 – aus diesem Jahr stammt unsere kleine Orgel im Altarraum.
1981 – Zur Goldenen Konfirmationsbilder werden in feierlichem Rahmen die restaurierten Bilder des alten Altars an im Kirchenschiff aufgehängt. Das Hauptbild des alten Altars, der gekrezigte Herr, hängt zwischen zwei Fenstern der Nordwand. Etwas weiter hinten hängt das Abendmahlsgemälde aus der Predella des alten Altars. Vorne über dem Brauthaus Christi Himmelfahrt.
1992 – Freilegung des gesamten Kircheninnenraumes zum Einbau einer Fußbodenheizung. In diesem Zuge wurden weitreichende Ausgrabungen genehmigt, die Aufschlüsse über das Feldsteinmauerwerk der alten Saalkirche aus dem 13. Jh. zutage führten.
1795-1819 Pastor Eichler
1819-1838 Pastor Struve
1838-1859 Pastor Holm
1859-1868 Pastor Goerne
1869-1871 Pastor Schoost
1872-1899 Pastor Endelmann
... hier müssen wir noch mal ordentlich nachforschen. Meldet euch, wenn ihr Spürnasen seid!
1958-xxxx Pastor Gerdts
xxxx-1969 Pastor Hans Gerdts
1970-1992 Pastor Jürgen Köhler
1992-1999 Pastor Jan Wingert
1999-2024 Pastorin Doris Spinger
Blick in die Kirche
Du denkst über eine Taufe oder Trauung in unserer Kirche nach? Oder möchtest einfach einen Eindruck vom Inneren unseres Kirchraumes bekommen, kannst aber nicht vor Ort sein? Hier bekommst du einen kleinen Einblick.
Einmal den Mittelgang entlangschreiten
Kirche
geöffnet: täglich 10.00 - 17.00
St. Johannis zu Neuengamme ist eine offene Kirche: täglich kannst du hier von 10 bis 17 Uhr einfach die Kirchentür öffnen und eintreten. Direkt am Radweg gelegen, lohnt sie einen Abstecher auf der nächsten Fahrradtour.
Also: Du bist herzlich willkommen! Schauen dich in Ruhe um, genieß´ die Stille oder den Gottesdienst. Lass dir Zeit für freie Gedanken, fürs Singen, fürs Gebet. Lass dich berühren von der besondern Atmosphäre des Kirchraumes, von den Spuren der Menschen, die ihn Jahrhundertelang mit Leben gefüllt haben. Und vielleicht nimmst du ein Stück Himmel mit zurück in deinen Alltag.
Historisches
Schlichter als die anderen vierländer Kirchen begegnet die Kirche St. Johannis zu Neuengamme mit einem hellen, lichtdurchfluteten weiten Raum. Schon beim ersten Hinsehen lässt sich erkennen, dass das Kirchenschiff mit seinen Feldsteinen und der Chor, nicht aus einem Guss sind. Welcher Teil der ältere ist, ist umstritten. Während Kirchenschiff und Chor im Grundriss unverändert blieben hat sich der Innenraum in seiner Ausgestaltung ständig dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst. In katholischer Zeit war die Kirche wohl mehr oder minder bunt, nach der Reformation wurde sie dann ganz schlicht. Sicher ist: St. Johannis war ständig im Wandel. Und: Die Geschichte dieses Wandel ist mehr als eine Aneinanderreihung von Renovierungsarbeiten und notwendigen Umbauten – sie ist auch eine kreative Erprobung einer gottesdienstlichen Gestaltung des Kirchraumes.
Orgel
Die Orgel stammt im heute noch erhaltenen Kern aus dem Jahre 1634 und wurde von Gottfried Fitsche gebaut. Sie wurde insbesondere 1803 erweitert und auf den heutigen Platz verlegt und bekam ihr heutiges Aussehen. Heute hat die Orgel nach einer nochmaligen Erweiterung 2 Manuale, 1 Pedal und 21 Register, außerdem ein Register mit Zymbelsternen und Sonne.
Intarsienkunst
In der Blütezeit des Vierländer Intarsienkunsthandwerks von 1760 bis 1840 gab es 25 Werkstätten. Die Künstler entwickelten herrliche Blumenmotive, schwungvolle Namenszüge, Stern- und Sonnenornamente, phantasievolle Vogelmotive und naive Figuren ausgeprägter Eigenart. Das Wort Intarsia bedeutet so viel wie Einlegearbeit.
Altarbild
Vierteiliges Bronzebild des neuen Altars von Klaus Luckey.
Zu sehen sind von links nach rechts die Stationen der Passion (Getsemanimoment), der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu - versehen mit der Unterschrift: "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."
Hutständer
Die ursprünglich für die Männervorgesehenen Bankreihen sind mit auffälligen und kunstvoll verzierten Hutständern versehen. Die Motive geben oft Hinweise auf das jeweilige Handwerk des Banksitzenden.
1261 – älteste urkundliche Erwähnung. Damals ging das Patronatsrecht von den sächsichen Herzögen auf die Ratzeburger Bischöfe über. Das eigentliche Kirchenschiff scheint aus wesentlich späterer Zeit zu stammen.
1461 – wurde die älteste Glocke mit dem Namen "Maria" aus dem Turm der St. Johanniskirche gegossen.
1470 – aus diesem Jahr stammt der Grabstein eines H. Lesemann, der 1950 vom Denkmalschutzamt in der Nähe des Altars endetckt wurde. Bekannt ist, dass in früheren Zeiten Pastoren in der Kirche beigesetzt worden sind. Er wurde später im Brauthaus aufgestellt.
1487 – wurde diei größte Glocke von Meister Geert von Vou aus Kampen in Holland gegossen.
1596 – Jahr der Innenschrift des kleinen Kronleuchters
17. Jh. – aus dieser Zeit stammen die ältesten Intarsienarbeiten in den Holzbänken.
1619 – wurde das Brauthaus, der eigentliche Haupteingang errichtet. Die eingeflügelte Innentür ist mit klassizistischen Schnitzornamenten verziert. Über ihr befindet sich ein gotischer Spitzbogen. Die zweiflüglige Außentpr zeigt ähnliche Schnitzerei wie die Innentür.
1634 – aus diesem Jahr stammt der Kern unserer großen Orgel.
18. Jh. – Aus dieser Zeit stammen die besondern Vierländer Flickenkissen (Schrödenkissen). Sie wurden von Schneidern in einer besonderen Technik (zwischengefasste Paspeln) genäht und werden aus alten Trachtenstoffen hergestellt.
1802-09 wurden die meisten Intarsienarbeiten angefertigt. Sie zeigen Blumen und Vögel als Motive, aber auch Engel und eine Hasenjagd. Die namen an den Tpren bezeichnen die früheren Besitzer:innen und Investitor:innen des Gestühls.
1803 – Erweiterung der großen Orgel.
1925 – der Turm bekommt die dritte Glocke aus der Gemeinde Kagel bei Berlin. Sie wurde 1874 in Stettin gegossen.
1944 – Stiftung des Kronleuchters mit der Innenschrift "Gott dem Herren zur Ehre und anderen zur Folge und Lehre hat Hans Bormester seliger und sine hinterlassene Witwe Cathrin Bormester diese Rone verehret"
1956-61 – große Renovierungsarbeiten. Die Emporen und Lauben sowie das Innengestphl und der Altar werden wegen Holzwurmbefall aus der Kirche entfernt. Hinter den Emporen verbargen sich zugemauerte Fenster, die wieder geöffnet und verglast wurden. So entstand ein offener, lichtdurchfluteter Raum. Die Kirche erhält den heute noch besthenden neuen Altar von Klaus Luckey. Auf einem Sockel von handgestrichenen Ziegeln, abgedeckt mit einer Steinplatte steht ein vierteiliges Bronzebild.
1974 – Renovierung des Brauthauses. Im Inneren werden zwei Flutgedenktafeln (von 1741 und 1771) angebracht, die an zwei verheerende Überflutungen erinnern. Ihnen gegenüber fand der älteste Grabstein der Vierlande (1470) seine Aufstellung.
1975 – bei Reparaturarbeiten an den Außenwänden wird ein altes Portal aus Ziegeln im Innenhof der Nordwand entdeckt und freigelegt. Zum Vorschein kam ein gotisches Portal von großer Formschönheit. Die frähgotsichen Spitzbogenformen und die Art der Formsteine lassen auf ein hohes alter Schließen.
1979 – aus diesem Jahr stammt unsere kleine Orgel im Altarraum.
1981 – Zur Goldenen Konfirmationsbilder werden in feierlichem Rahmen die restaurierten Bilder des alten Altars an im Kirchenschiff aufgehängt. Das Hauptbild des alten Altars, der gekrezigte Herr, hängt zwischen zwei Fenstern der Nordwand. Etwas weiter hinten hängt das Abendmahlsgemälde aus der Predella des alten Altars. Vorne über dem Brauthaus Christi Himmelfahrt.
1992 – Freilegung des gesamten Kircheninnenraumes zum Einbau einer Fußbodenheizung. In diesem Zuge wurden weitreichende Ausgrabungen genehmigt, die Aufschlüsse über das Feldsteinmauerwerk der alten Saalkirche aus dem 13. Jh. zutage führten.
1795-1819 Pastor Eichler
1819-1838 Pastor Struve
1838-1859 Pastor Holm
1859-1868 Pastor Goerne
1869-1871 Pastor Schoost
1872-1899 Pastor Endelmann
... hier müssen wir noch mal ordentlich nachforschen. Meldet euch, wenn ihr Spürnasen seid!
1958-xxxx Pastor Gerdts
xxxx-1969 Pastor Hans Gerdts
1970-1992 Pastor Jürgen Köhler
1992-1999 Pastor Jan Wingert
1999-2024 Pastorin Doris Spinger
Blick in die Kirche
Du denkst über eine Taufe oder Trauung in unserer Kirche nach? Oder möchtest einfach einen Eindruck vom Inneren unseres Kirchraumes bekommen, kannst aber nicht vor Ort sein? Hier bekommst du einen kleinen Einblick.
Einmal den Mittelgang entlangschreiten
Kirche
geöffnet: täglich 10.00 - 17.00
St. Johannis zu Neuengamme ist eine offene Kirche: täglich kannst du hier von 10 bis 17 Uhr einfach die Kirchentür öffnen und eintreten. Direkt am Radweg gelegen, lohnt sie einen Abstecher auf der nächsten Fahrradtour.
Also: Du bist herzlich willkommen! Schauen dich in Ruhe um, genieß´ die Stille oder den Gottesdienst. Lass dir Zeit für freie Gedanken, fürs Singen, fürs Gebet. Lass dich berühren von der besondern Atmosphäre des Kirchraumes, von den Spuren der Menschen, die ihn Jahrhundertelang mit Leben gefüllt haben. Und vielleicht nimmst du ein Stück Himmel mit zurück in deinen Alltag.
Historisches
Schlichter als die anderen vierländer Kirchen begegnet die Kirche St. Johannis zu Neuengamme mit einem hellen, lichtdurchfluteten weiten Raum. Schon beim ersten Hinsehen lässt sich erkennen, dass das Kirchenschiff mit seinen Feldsteinen und der Chor, nicht aus einem Guss sind. Welcher Teil der ältere ist, ist umstritten. Während Kirchenschiff und Chor im Grundriss unverändert blieben hat sich der Innenraum in seiner Ausgestaltung ständig dem jeweiligen Zeitgeschmack angepasst. In katholischer Zeit war die Kirche wohl mehr oder minder bunt, nach der Reformation wurde sie dann ganz schlicht. Sicher ist: St. Johannis war ständig im Wandel. Und: Die Geschichte dieses Wandel ist mehr als eine Aneinanderreihung von Renovierungsarbeiten und notwendigen Umbauten – sie ist auch eine kreative Erprobung einer gottesdienstlichen Gestaltung des Kirchraumes.
Orgel
Die Orgel stammt im heute noch erhaltenen Kern aus dem Jahre 1634 und wurde von Gottfried Fitsche gebaut. Sie wurde insbesondere 1803 erweitert und auf den heutigen Platz verlegt und bekam ihr heutiges Aussehen. Heute hat die Orgel nach einer nochmaligen Erweiterung 2 Manuale, 1 Pedal und 21 Register, außerdem ein Register mit Zymbelsternen und Sonne.
Intarsienkunst
In der Blütezeit des Vierländer Intarsienkunsthandwerks von 1760 bis 1840 gab es 25 Werkstätten. Die Künstler entwickelten herrliche Blumenmotive, schwungvolle Namenszüge, Stern- und Sonnenornamente, phantasievolle Vogelmotive und naive Figuren ausgeprägter Eigenart. Das Wort Intarsia bedeutet so viel wie Einlegearbeit.
Altarbild
Vierteiliges Bronzebild des neuen Altars von Klaus Luckey.
Zu sehen sind von links nach rechts die Stationen der Passion (Getsemanimoment), der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu - versehen mit der Unterschrift: "In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."
Hutständer
Die ursprünglich für die Männervorgesehenen Bankreihen sind mit auffälligen und kunstvoll verzierten Hutständern versehen. Die Motive geben oft Hinweise auf das jeweilige Handwerk des Banksitzenden.
1261 – älteste urkundliche Erwähnung. Damals ging das Patronatsrecht von den sächsichen Herzögen auf die Ratzeburger Bischöfe über. Das eigentliche Kirchenschiff scheint aus wesentlich späterer Zeit zu stammen.
1461 – wurde die älteste Glocke mit dem Namen "Maria" aus dem Turm der St. Johanniskirche gegossen.
1470 – aus diesem Jahr stammt der Grabstein eines H. Lesemann, der 1950 vom Denkmalschutzamt in der Nähe des Altars endetckt wurde. Bekannt ist, dass in früheren Zeiten Pastoren in der Kirche beigesetzt worden sind. Er wurde später im Brauthaus aufgestellt.
1487 – wurde diei größte Glocke von Meister Geert von Vou aus Kampen in Holland gegossen.
1596 – Jahr der Innenschrift des kleinen Kronleuchters
17. Jh. – aus dieser Zeit stammen die ältesten Intarsienarbeiten in den Holzbänken.
1619 – wurde das Brauthaus, der eigentliche Haupteingang errichtet. Die eingeflügelte Innentür ist mit klassizistischen Schnitzornamenten verziert. Über ihr befindet sich ein gotischer Spitzbogen. Die zweiflüglige Außentpr zeigt ähnliche Schnitzerei wie die Innentür.
1634 – aus diesem Jahr stammt der Kern unserer großen Orgel.
18. Jh. – Aus dieser Zeit stammen die besondern Vierländer Flickenkissen (Schrödenkissen). Sie wurden von Schneidern in einer besonderen Technik (zwischengefasste Paspeln) genäht und werden aus alten Trachtenstoffen hergestellt.
1802-09 wurden die meisten Intarsienarbeiten angefertigt. Sie zeigen Blumen und Vögel als Motive, aber auch Engel und eine Hasenjagd. Die namen an den Tpren bezeichnen die früheren Besitzer:innen und Investitor:innen des Gestühls.
1803 – Erweiterung der großen Orgel.
1925 – der Turm bekommt die dritte Glocke aus der Gemeinde Kagel bei Berlin. Sie wurde 1874 in Stettin gegossen.
1944 – Stiftung des Kronleuchters mit der Innenschrift "Gott dem Herren zur Ehre und anderen zur Folge und Lehre hat Hans Bormester seliger und sine hinterlassene Witwe Cathrin Bormester diese Rone verehret"
1956-61 – große Renovierungsarbeiten. Die Emporen und Lauben sowie das Innengestphl und der Altar werden wegen Holzwurmbefall aus der Kirche entfernt. Hinter den Emporen verbargen sich zugemauerte Fenster, die wieder geöffnet und verglast wurden. So entstand ein offener, lichtdurchfluteter Raum. Die Kirche erhält den heute noch besthenden neuen Altar von Klaus Luckey. Auf einem Sockel von handgestrichenen Ziegeln, abgedeckt mit einer Steinplatte steht ein vierteiliges Bronzebild.
1974 – Renovierung des Brauthauses. Im Inneren werden zwei Flutgedenktafeln (von 1741 und 1771) angebracht, die an zwei verheerende Überflutungen erinnern. Ihnen gegenüber fand der älteste Grabstein der Vierlande (1470) seine Aufstellung.
1975 – bei Reparaturarbeiten an den Außenwänden wird ein altes Portal aus Ziegeln im Innenhof der Nordwand entdeckt und freigelegt. Zum Vorschein kam ein gotisches Portal von großer Formschönheit. Die frähgotsichen Spitzbogenformen und die Art der Formsteine lassen auf ein hohes alter Schließen.
1979 – aus diesem Jahr stammt unsere kleine Orgel im Altarraum.
1981 – Zur Goldenen Konfirmationsbilder werden in feierlichem Rahmen die restaurierten Bilder des alten Altars an im Kirchenschiff aufgehängt. Das Hauptbild des alten Altars, der gekrezigte Herr, hängt zwischen zwei Fenstern der Nordwand. Etwas weiter hinten hängt das Abendmahlsgemälde aus der Predella des alten Altars. Vorne über dem Brauthaus Christi Himmelfahrt.
1992 – Freilegung des gesamten Kircheninnenraumes zum Einbau einer Fußbodenheizung. In diesem Zuge wurden weitreichende Ausgrabungen genehmigt, die Aufschlüsse über das Feldsteinmauerwerk der alten Saalkirche aus dem 13. Jh. zutage führten.
1795-1819 Pastor Eichler
1819-1838 Pastor Struve
1838-1859 Pastor Holm
1859-1868 Pastor Goerne
1869-1871 Pastor Schoost
1872-1899 Pastor Endelmann
... hier müssen wir noch mal ordentlich nachforschen. Meldet euch, wenn ihr Spürnasen seid!
1958-xxxx Pastor Gerdts
xxxx-1969 Pastor Hans Gerdts
1970-1992 Pastor Jürgen Köhler
1992-1999 Pastor Jan Wingert
1999-2024 Pastorin Doris Spinger
Blick in die Kirche
Du denkst über eine Taufe oder Trauung in unserer Kirche nach? Oder möchtest einfach einen Eindruck vom Inneren unseres Kirchraumes bekommen, kannst aber nicht vor Ort sein? Hier bekommst du einen kleinen Einblick.
Einmal den Mittelgang entlangschreiten
Kontakt
Kirchengemeindebüro/Friedhof
Hauke Koetzold
Telefon: 040 - 723 25 73
Fax: 040 - 723 40 592
Mail:
Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: 9:30 - 12:00 und 14:00 - 16:30
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 9:30 - 12:00
Freitag: 9:30 - 12:00
Chef der Büro-Zentrale I sorgt als Küster im
Gottesdienst für Willkommens-Atmosphäre I kennt
sich bestens mit Friedhofsverwaltung aus I weiß
immer wo alles ist I hat für alle ein offenes Ohr I hier
laufen die Fäden zusammen
Kirchengemeinderat
Der Kirchengemeinderat ist das Leitungsteam unserer Gemeinde. Es wird alle 6 Jahre gewählt und freut sich immer über neue Kandidat:innen.
Wir treffen uns ein mal im Monat zu einer gemeinsamen Sitzung. Hier besprechen wir alle wichtigen Themen, die uns als Gemeinde beschäftigen und treffen gemeinsam Entscheidungen per Abstimmungsverfahren.
Zu wichtigen Themen gibt es kleinere Arbeitsgruppen, sogenannte Ausschüsse. Sie treffen sich nach Bedarf, beschäftigen sich intensiv mit eine Thema und formulieren Beschlussvorlagen.
Der Kirchenvorstand entsendet auch Mitglieder in den Regionalausschuss des Sprengels, den sogenannten GAP. Dort arbeiten Entsannte aus allen vier Gemeinden zusammen und besprechen alle Themen, die uns als "Kirche in Vierlanden" gemeinsam betreffen.
Personal: Kirstein, Prechel, M. von Lingen
Finanzen: Harden, Kirstein, Ludanek, Prechel, Rieke, Schnepp
Friedhof/Landpflege: Kirstein, Ludanek, Prechel, Schnepp, Spinger
Gebäude: Burkhardt, Kirstein, Ludanek, Schnepp, Spinger
Jugend: Berger, Brysinski, Harden, Rieke
Senioren: Berger, Burkhardt, M. von Lingen
Klima: Brysinski, Burkhardt, Schnepp
Zeltlagerverband: Berger, Brysinski
Birger Kirstein
Mobil: +49 171 415133
Mail:
Ausschüsse: Personal, Finanzen, Friedhof/Landpflege, Gebäude, Vorsitzender des GAP
Gremienvorstand mit Überblick und Herz I immer
ansprechbar I guter Rat in ruhiger Stunde I
unterstützt wo er kann I gibt Feedback ehrlich und
wertschätzend I vertraut auf die Kompetenzen
anderer
Dr. Hanna von Lingen
Mobil: +49 151 23500424
Mail:
Instagram: @quellenundeisberge
Ausschüsse: Ich schaue nach Bedarf überall einmal vorbei, GAP
Kaffee Junkie I nächstes Projekt ist schon im Kopf I arbeitet immer mit offener Bürotür I liebt es mit Menschen ganz persönliche Rituale zu gestalten I diskutiert gern über Gott und die Welt I betet beim Yoga
Finja Harden
Mobil: +49 171 6438431
Mail:
Instagram: @ejn_hamburg
Ausschüsse: Finanzen, Jugend
begleitet und überblickt unsere Angebote für Kinder
und Jugendliche I wunderbares Zahlengedächtnis I hat
den Orga-Überblick und packt trotzdem noch mit an I
Frau für die besten Bastelideen I scheut nicht vor
neuen Aufgaben zurück I sprudelt über vor Kreativität
André Ludanek
Mail:
Ausschüsse: Finanzen, Gebäude
Kontakt für Gebäude, Pachten und Ländereien I
Konstrukteur mit Plan vom Bau I Mitdenker und Macher
I allzeit bereit mit Ruhe und Überblick I gut und gern
vernetzt I gern mit Hund unterwegs I Papierkram ist
sein Ding
Andrea Burkhardt
Ausschüsse: Senior:innen, Klima
Töpferfee mit offenem Ohr I hat ein Faible für
historische Gemäuer I schätzt im Gottesdienst auch die
leisen Töne I lässt sich gerne von Lebensgeschichten
berühren I singt gern in höheren Tonlagen
Christin Berger
Ausschüsse: Jugend, Senioren, Zeltlagerverband
Freundlichkeit in Person I spielt und redet mit Kids
und Teens über Gott und die Welt I lacht gern und
viel I ist unendlich geduldig I freut sich jedes Jahr
wieder auf das Abenteuer Zeltlager
Fooke Spinger
Ausschüsse: Friedhof/Landpflege, Gebäude
muss machen und am besten mit Brumm I kommt
mit neuer Energie und möchte die Welt umreißen I
Macher mit Tiefgrund
Frauke Prechel
Ausschüsse: Personal, Finanzen, Friedhof/Landpflege
Liebenswerte Zahlenjongleurin I Überblick über das
große Ganze I ruhige Seele mit offenem Ohr I
verbindet Verantwortugsbewusstsein mit Leichtigkeit
Jürgen Schnepp
Ausschüsse: Finanzen, Friedhof/Landpflege, Gebäude, Klima
organisiert gerne und alles I einzigartig strahlendes
Lachen I hat ein vermittelndes Händchen bei
Konflikten I ist handwerklich immer zuständig
Klaus Brandt
Ausschüsse: GAP
Stimme vom Kiebitzdeich I versteckt ein
verschmitztes Lächeln hinter seinem Bart I echter
Vierländer I hat immer einen lustiger Spruch auf
Lager I hört die Flöhe husten
Kjeld Brysinski
Ausschüsse: Jugend, Klima, Zeltlagerverband, GAP
Multitalent und Zeltlagerfreak I Lehrer mit
Schiebermütze und pädagogischem Know-How I hat
Spaß an der Jugendarbeit I weiß oft guten Rat bei
Lebensfragen
Michael Rieke
Ausschüsse: Finanzen, Jugend
Bär mit Ausdauer I leise Stimme die Wichtiges sagt I
gute Seele I großes Herz für die Kinder- und
Jugendarbeit I auf ihn ist immer Verlass
Mitarbeitende und Pastor:innen
Ob Verwaltung, Kirchenmusik, Reinigung oder Pädagogik. Bei uns gibt es viele Mitarbeitende, die zum Gemeindeleben beitragen. Der eine oder die andere läuft dir sicher mal über den Weg, wenn du unser Gemeindehaus betrittst.
Finja Harden
Das Jugendbüro in Neuengamme hat keine festen Öffnungszeiten. Es ist aber oft jemand da - schau also gern vorbei.
Jugendbüro Neuengamme
Feldstegel 18, 21039 Hamburg
Mobil: +49 171 6438431
Mail:
Instagram: @ejn_hamburg
begleitet und überblickt unsere Angebote für Kinder
und Jugendliche I wunderbares Zahlengedächtnis I hat
den Orga-Überblick und packt trotzdem noch mit an I
Frau für die besten Bastelideen I scheut nicht vor
neuen Aufgaben zurück I sprudelt über vor Kreativität
Hauke Koetzold
Büro: Gemeindehaus Neuengamme
Feldstegel 18, 21039 Hamburg
Telefon: 040 - 723 25 73
Fax: 040 - 723 40 592
Mail:
Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: 9:30 - 12:00 und 14:00 - 16:30
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 9:30 - 12:00
Freitag: 9:30 - 12:00
Chef der Büro-Zentrale I sorgt als Küster im
Gottesdienst für Willkommens-Atmosphäre I kennt
sich bestens mit Friedhofsverwaltung aus I weiß
immer wo alles ist I hat für alle ein offenes Ohr I hier
laufen die Fäden zusammen
Moritz von Lingen
Büro: Gemeindehaus Neuengamme
Feldstegel 18, 21039 Hamburg
Mobil: +49 151 23501993
Mail:
Instagram: @quellenundeisberge
der “Diplomat” I weiß, wie man die Dinge angeht I der mit der Cap und den langen Pausen in der Predigt I Football-Fan I wohlige Pastorenkind-Ruhe I tankt auf beim Klavierspielen
Dr. Hanna von Lingen
Büro: Gemeindehaus Neuengamme
Feldstegel 18, 21039 Hamburg
Mobil: +49 151 23500424
Mail:
Instagram: @quellenundeisberge
Kaffee Junkie I nächstes Projekt ist schon im Kopf I arbeitet immer mit offener Bürotür I liebt es mit Menschen ganz persönliche Rituale zu gestalten I diskutiert gern über Gott und die Welt I betet beim Yoga
Lenard Claus
Wenn euch etwas auffällt, das repariert oder angebracht werden muss, schreibt es auf die To-Do Liste in der Küche des Gemeindehauses.
Mann für alles I hält als Hausmeister Kirche und
Gemeindehaus in Schuss I einfach machen
Alwina Molgedei
Zuständig für Reinigungsarbeiten in unserer Kirche
Hält die Kirche blitzblank I Hat von allem einen Plan I immer für einen guten Spruch zu haben
Svetlana Schneid
Zuständig für Reinigungsarbeiten im Gemeindehaus
Bärbel Werner
Zuständig für Reinigungsarbeiten im Gemeindehaus
begrüßt stets mit einem strahlenden Lächeln I hat ein Faible für Handarbeit
Friedhof
Zur Kirchengemeinde St. Johannis zu Neuengamme gehört ein weitläufiger Friedhof, der sich entlang der Südseite der Kirche erstreckt. Die Grabfelder rund um die anderen Seiten der Kirche wurden schon vor langer Zeit stillgelegt. Dort erstrecken sich nun parkähnliche Wiesen zwischen alten Grabsteinen mit Bänken, die zum Verweilen einladen.
Durch die vielfältige Gestaltung der Flächen ist der Friedhof ganz auf Ihre Wünsche zugeschnitten. Neben Grabflächen in verschiedenen Größen gibt es verschiedene Urnengräber. So findet sich nicht nur eine große Fläche Urnengräber mit Grabplatten, sondern auch das Urnengemeinschaftsfeld "Unter den Linden" sowie das Stehlen-Urnenfeld, das direkt am Turm gelegen ist.
Grabfläche Südseite
An der Südseite unserer Kirche befindet sich eine große Fläche mit geräumigen Grabplätzen, die von den Angehörigen gepflegt werden.
Stehlenfeld
Direkt neben dem Kirchturm befindet sich ein Urnengemeinschaftsfeld mit Stehlen, auf denen auf Wunsch die Namen der Verstorbenen eingetragen werden können.
Unter den Linden
Das Urnengemeinschaftsfeld "Unter den Linden" greift die Atmosphäre eines Friedwalds auf und liegt zugleich in unmittelbarer Nähe zur Kirche. Die Namen der Verstorbenen werden auf Blättern an Stehlen angebracht.
Urnenfeld
Entlang des Mittelgangs erstreckt sich ein Urnenfeld. Derzeit legen wir einen weiteren Streifen an. Außerdem sind Urnenbestattungen bei uns prinzipell auf fast allen freien Rasenflächen möglich.
Rasenflächen
Zwischen den angelgeten Grabflächen sind auch immer wieder Rasenflächen freigelassen. Dazu gibt es oft eine Bank, die zum verweilen einlädt. Auch Urnenbestattungen sind auf den freien Rasenflächen möglich.
Kontakt
Verwaltung
Hauke Koetzold
Telefon:
040 - 723 25 73
Fax:
040 - 723 40 592
Mail:
Montag: geschlossen
Dienstag: 9:30 - 12:00 und 14:00 - 16:30
Mittwoch: geschlossen
Donnerstag: 9:30 - 12:00
Freitag: 9:30 - 12:00
Satzung und Gebühren
Kinder und Jugendliche
Die Kinder- und Jugendarbeit in der Evangelischen Jugend Neuengamme (EJN) ist ein lebendiger Ausdruck unseres christlichen Glaubens und unserer Verantwortung für junge Menschen. Wir verstehen sie als einen offenen Raum der Begegnung, in dem Kinder und Jugendliche unabhängig von ihrer Herkunft, ihren Lebensrealitäten oder ihrem Glaubenshintergrund willkommen sind.
Unsere Arbeit ist geprägt von Wertschätzung, Partizipation und Gemeinschaft. Wir möchten junge Menschen ermutigen, ihre individuellen Stärken und Interessen zu entdecken, gemeinsam mit Anderen Verantwortung zu übernehmen und ihren Glauben in Freiheit und Offenheit zu erkunden.
Als Teil der Gemeinde ist die Kinder- und Jugendarbeit ein Ort, an dem junge Menschen mitgestalten, mitbestimmen und sich ausprobieren können – sei es in kreativen Projekten, gemeinschaftlichen Erlebnissen oder Engagement.
Jugendbüro
Im Gemeindehaus Neuengamme findest du rechts neben dem Haupteingang einen seperaten Eingang zu unserem Jugendtrakt. Dort gibt es im ersten Stock das Jugendbüro. Es hat zwar keine festen Öffnungszeiten, aber es ist oft jemand da – schau also gern vorbei.
Finja Harden
Mobil: +49 171 6438431
Mail:
Instagram: @ejn_hamburg
Gemeindehaus Neuengamme
Feldstegel 18
21039 Hamburg
Unsere Räume - deine Möglichkeiten
Jugendliche und Kinder haben im Gemeindehaus Neuengamme einen ganz eigenen, voll ausgestatteten Bereich für sich. Dazu gehören der "Keller" mit Kneipenfeeling und Fernsehr, der Wintergarten mit Kamin, der Kicker- und Billiardraum oder der Dachboden mit gemütlichen Sofas und Basteltischen. Neben unseren festen Gruppen gibt es auch offene Zeiten, in denen du dich hier einfach mit deinen Freunden treffen kannst.
Das Herzstück unserer offenen Kinder- und Jugendarbeit ist der Jugendkeller – ein Treffpunkt für viele Altersgruppen. Hier verbringen Kinder nach der Schule ihre Freizeit, Jugendliche treffen sich abends zum Kickern oder Quatschen, und manchmal sitzen auch Erwachsene gemeinsam bei einem Fußballspiel zusammen. Damit der Keller fast immer geöffnet ist, sorgen unsere Jugendmitarbeiterin und engagierte Ehrenamtliche mit Schlüssel dafür, dass jemand vor Ort ist. Der Keller und der angrenzende Wintergarten sind ausschließlich für die offene Jugendarbeit da – hier geht es ums spontane Vorbeikommen, nicht um feste Gruppenangebote.
Unsere Gruppen treffen sich in den weiteren Jugendräumen. Auf dem Dachboden gibt es unendlich viele Spiele und Bastelmaterialien, im Erich stehen Kicker und Billard bereit.
Dazu haben wir einen großen Außenbereich: ein Abenteuerspielplatz mit Historischem Dorf, eine Werkstatt für Bauprojekte und unseren Bootsschuppen mit der Kanu-Flotte.
Dachboden
Keller
Keller
Kicker- und Billiardraum
Spieleschrank
Wintergarten
Du willst dabei sein? Dann komm vorbei! Der Jugendkeller wartet darauf, wieder mit Leben gefüllt zu werden. Ob Spielen, Chillen, Quatschen oder gemeinsam etwas auf die Beine stellen – hier ist Platz für deine Ideen.
Der Jugendkeller ist nahezu immer nachmittags geöffnet. Wenn du vorbeikommen möchtest und nicht sicher bist, darfst du auch immer eine kurze Nachricht an Finja schreiben um nachzufragen. Mindestens einmal im Monat hat der Keller am Freitag bis in den Abend hinein geöffnet. Die aktuellen Zeiten findest du im Angebotskalender, im Radar und bei Instagram.
Spenden und Stiftung
Die Neuengammer Kirchenstiftung wurde im Herbst 2010 unter dem Dach des Kirchenkreises Hamburg-Ost gegründet.
Durch die Kirchenstiftung haben wir die Möglichkeit durch Zinserträge Aktivitäten und Projekte unserer Gemeinde zu unterstützen.
Eine lebendige Gemeindearbeit setzt auch immer entsprechende finanzielle Mittel voraus.
Wir wollen eine gute, attraktive Arbeit an unserem Nächsten gewährleisten und möchten, dass alle aktiv am Gemeindeleben teilhaben können. Zum Beispiel bei Freizeiten dem Sommerfest oder dem Reformationsfest. Auch individuelle und gezielte Einzelhilfen sind auf dieser Grundlage möglich.
Dafür bitten wir um Ihre finanzielle Unterstützung.
IBAN: DE14 5206 0410 3906 4460 27
BIC. GENODEF1EK1
Betreff: Neuengammer Kirchenstiftung
Zusammen mit dem gesamten Kirchengemeinderat,
der Stiftungsvorstand
André Ludanek
Frauke Prechel
Kjeld Brysinski
Selbstvertändlich ist auch unabhängig von der Stiftungsarbeit eine Spende an unsere Gemeinde für einen selbstgewählten Wunschzweck möglich. Bitte verwenden Sie dazu die oben genannante Kontoverbidung und geben im Betreff den gewünscheten Spendenzweck an.
Vielen Dank!